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Internationales Symposium 2016

Von 15. bis 17. Dezember 2016 kamen rund 40 Mitglieder aus unserem Projekt in Soesterberg (NL) zusammen, um gemeinsam die Grundlagen Evangelischer Bildung zu erarbeiten. Nach drei Tagen intensiver Arbeit freuen wir uns nun sehr über das Ergebnis: „Establishing common ground for Protestant Schools. A position paper by schools500reformation“. Der Text wurde in englischer Sprache verfasst und wird nun in mehrere weitere Sprachen übersetzt werden.

Des Weiteren haben wir bei dieser Begegnung auch intensiv über das Netzwerk GPENreformation ausgetauscht, das aus dem Projekt schools500reformation hervorgehen wird. Alle Teilnehmenden bekräftigten, dass eine Fortführung ausgesprochen wichtig und erwünscht sei. „Wir legen doch gerade erst los“, so die einhellige Meinung. In diesem Sinne freuen wir uns sehr darauf, mit Ihnen über 2017 hinaus unsere globale Gemeinschaft evangelischer Schulen zu gestalten. Auch dafür stellt das Position Paper eine wichtige Grundlage dar.

Zum Download finden Sie das Programm des Symposiums, das dort erarbeitete Position Paper in allen verfügbaren Sprachen sowie eine Bildersammlung "Impressionen aus Soesterberg".

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für ihren wertvollen Beitrag zu diesem Meilenstein unseres Netzwerks.

 

Zum Hintergrund:

Während der im Oktober 2015 in Wittenberg durchgeführten internationalen Schulleitertagung von schools500reformation wurde von Seiten der Teilnehmenden vorgeschlagen, eine gemeinsame weltweite Charta Evangelischer Schulen zu erarbeiten. In den abschließenden Workshops wurde dies bereits in ersten Schritten konkretisiert.

Im globalen Feld evangelischer Schulen kann eine solch Charta, im Sinne von gemeinsamen Grundlagen evangelischer Schulbildung wichtige Funktionen erfüllen: Zunächst einmal stellt sie die in vielen Kontexten diskutierte Frage nach Charakteristika und Gütemerkmalen evangelischer Schulbildung auf eine erweiterte Basis. Jede Schule als Organisationsform ist sprachlich, rechtlich und curricular in ihrem nationalen Kontext verankert. Diese Einbettung wird durch die Charta transzendiert, die Evangelische Schulbildung in einem transnationalen Horizont fundiert und die Möglichkeit eröffnet, Evangelische Schulen entsprechend zu profilieren. Für die Schulen verbindet sich damit die Erwartung, ausweisbare, international anerkannte Qualitätskriterien evangelischer Schulbildung zu gewinnen, die ihnen helfen, sich in einem zunehmend umkämpften Bildungsmarkt zu behaupten.

Das Symposium in Soesterberg dient dem Austausch zwischen verschiedenen Akteuren protestantischer Bildung, um gemeinsame Grundlagen evangelischer Schulbildung herauszuarbeiten.